Das Weibliche der Floete

Wien, Lalish Theater
2010
Group performance



Kunst ist der Spiegel der Entwicklung

Durch den zweiten Gedichtband von Dr.in Ishraga Mustafa Hamid „Das Weibliche der Flöte“ wurde die Idee geboren, eine kreative Gruppe von fünf Künstlerinnen, die unterschiedliche kreative Arbeit einsetzen, zu gründen. KünstlerInnen, die fest daran glauben, dass durch Kunst eine positive soziale Veränderung möglich ist. Gemeinsame Vision der Gruppe ist es, dass auch KünstlerInnen soziale Verantwortung tragen und Kunst soziale Veränderungen möglich machen kann. Das Projekt Fawanes Halima für Kreativität und Entwicklung ist ein langer Traum von Dr. Hamid, die das Projekt initiiert hat und koordiniert wird. In Dankbarkeit an ihre Großmutter, die Millionen von Müttern und Großmüttern im Sudan/Afrika  glich: sie vermittelte die Botschaft, dass der Weg zur Befreiung durch Wissen zu beschreiten ist.

Ziel:
Anerkennung der Rolle der Kunst für Selbst- bzw. kollektives Empowernment als wichtige menschliche Ressource für soziale Veränderung.
Durch die Präsentation der von Dr.in Hamid geschriebenen Bücher – den Gedichtband „Das Weibliche der Flöte“ und „Das Weibliche der Flüsse, Geschichte des Salz, der Tränen und Beharrlichkeit“ – wird das Publikum motiviert, sich kreativ mit den Themen soziale Entwicklung und Gerechtigkeit auseinanderzusetzen. Durch diese Aktivitäten wird die Öffentlichkeit zu „Empowering Community gegen FGM und Frühehe von Mädchen“ sensibilisiert. Zusätzlich werden dreißig Exemplare für die Unterstützung der kreativen Arbeit von der Betroffenen des Frauenhandels in Wien zur Verfügung gestellt. In allen Ländern, in denen die Bücher in Zusammenarbeit mit engagierten Aktivistinnen präsentiert werden, hat das Publikum die Möglichkeit, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen.